Essen in Heidelberg…

Wieder zurück in Spanien nach einer Woche „Gefrierschrank“ Heidelberg. Nun bin ich schon das zehnte mal in dieser Stadt gewesen, und sie gefällt mir immer besser. Vielleicht weil ich dort viel nettere Deutsche als hier fand? Meine Lieblingsgaststätte „Marstallcafe“ in der Mensa der Uni: Gute Musik, nette StudentInnen, einfach relaxed. Ebenso die kleinen Kneipen in der „Unteren Straße“, besonders die „Sonderbar Betreutes trinken“: Empfehlenswert. Nicht nur, weil man rauchen darf. Hier findet sich von Hartz IV Empfängern, Filosofen, bis zum abgefackten Studenten, Lebemenschen oder versoffenen Akademikern, so ziemlich alles ein….

Ein echtes Szene-Lokal!
Aber es gibt auch einen Minus-Punkt punkto Restaurant:  
Zwei mal waren wir in der Pizzeria Da Mario, Rohrbacherstr.3, gegenüber vom Hotel Bayrischer Hof, essen. Laut einem Ciao User der „Top-Italiener in Heidelberg“. Kein Problem, das Essen war gut. Am letzten Tag unseres Aufenthaltes besuchten wir wieder das Lokal. Nicht zuletzt deswegen, weil das Lokal eine Terasse besitzt, wo man (frierend) rauchen kann.
Ich bestellte mir eine Pizza Toni (mit Thunfisch  ) meine Lebendgefährtin eine Pizza Caprese (vegetarisch) Extra wollte ich grüne Pepperoni dazu, Ruth ebenfalls Peperoni und auch Oliven. Zum Abschied wollte ich ein Glas Chianti (,0,25 um 4,50)
Nach einiger Zeit kam das Bestellte, aber nicht ganz korrekt. Statt der Caprese kam Capricioa. Also mit Schinken und Ei. Wir machten den Kellner darauf aufmerksam und er servierte ihre ab, nicht ohne zu betonen die habe eben Capriciosa bestellt…
Kaum war er weg, bemerkte Ruth dass die Papierserviette beschmutzt war (eingetrocknete Tomatensoße)
Diesmal murrte der Kellner nur leicht und flüsterte (ich habe es nicht gehört, aber Ruth glaubte so etwas gehört zu haben) so etwas wie eine Entschuldigung.
Der Wein wurde in einer billigen Karaffe serviert und dazu ein noch billigeres Weinglas (0,8l) Schließlich kamen die Pizzen wieder, aber die Caprese ohne Oliven…
Zum Vergleich: In einem Wiener „Top-Lokal“ würde mir so etwas kaum passieren. Da würde zumindest ein Dessert oder Schnaps auf Haus kredenzt, samt einer hörbaren Entschuldigung…
Eine Pizzeria ist halt ein Fast-Food Tempel, im „Da Mario“ ist auch die Visitenkarte eines Lokals. die Toilette, ein verstunkenes Fiasko..
Zufrieden waren wir , das zweite mal, mit dem Hotel Bayrischer Hof.
Fotos: Veggie-Burger im alten Eisenbahnwaggon (sehr gut, oder einfach piefkeneserisch: lecker 😉 Nach 10 Jahren wieder Schnee unter den Füßen (nicht in den Nase 😉 Das „Marstall-Cafe:Super)

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Über strichfilosof

Ex-Zuhälter, Ex-Dealer, Ex-Ein- und Ausbrecher, Ex-Knacki, Ex-Artist. Lebte über 12 Jahre in Spanien an der Costa Blanca, nun in Kärnten (A) Heute unbescholten und seit 1993 straffrei. Manche werden vielleicht sagen: Einmal Aussenseiter, immer Aussenseiter...
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