Der "schöne Fredi" Kreuzer, das letzte Wiener Gürtel-Kind"!

Fredi Kreuzer mauserte sich neuerlich zum TV-Star der Wiener Unterwelt. Er hatte 16 Bordelle, viele Frauen, war Millionär und heute? Er ficht nun einen der letzten Kämpfe seines Lebens: gegen seine Spielsucht und gegen Windmühlen…

Wahrscheinlich ist er bei Rotlicht geboren worden, hatte rote Wangerln und sicher auch mal „Röteln“. Fredi wurde vielleicht auch früh in seiner Jugend mit Rotwein konfrontiert und Rot war dementsprechend auch seine Lieblingsfarbe beim „dippeln“ (Kartenspiel).
Er setzte, noch wahrscheinlicher, im Casino mehr auf Rot als auf die ÖVP, also schwarz. Obwohl seine Geschäfts-Politik sicher nicht dem Geiste des Karl Marx entsprach….
Er könnte der Fantasie des Ernst Hinterberger entsprungen sein: Alfred Kreuzer, der angeblich auch einmal schön war. Heute hat er etwas Patina angesetzt, wirkt grau. Nicht nur wegen seiner Haarfarbe. Er hätte im Kaisermühle-Blues eine Glanzrolle personifizieren können, und auch als „echter Wiener, der nicht untergeht“ hätte er andere Figuren glatt an die Wand spielen können..
Der Ernstl (ich darf per Du mit ihm sein!) würde ihm wahrscheinlich etwas liebevollere und symphatischere Charakterzüge verleihen. (Herz-Schmerz gehört zu so einer Figur)
Der Wiener Gürtel, eine lose Mischung aus dem „ehemaligen“ deutschen Bezirk Berlin-Wedding (Ausländeranteil ca. 32%) und Wiener Brunnenmarkt. Er keppelte uncharmant in der ATV Sendung „der Wiener Gürtel“ über ausländische Huren und rumänische Zuhälter, steht aber nach einer zeitlich befristeten Epoche als „Gürtel-Boss“ nun selbst auf der Lohnliste des ausländischen Rotlicht-„Paten“ Vladimir Barisic, mit „germanischen“ Namen: Richard Steiner.
In Zeiten des Internets und der diskreten Kontaktaufnahme mit Huren (pardon, heute sagt man „Sex-Arbeiterin“) kämpft nun Not gegen Elend am Wiener Gürtel um die tägliche Ration „Überleben“. Der Wiener Schmäh, den Alfred Kreuzer noch immer hat, ist Vergangenheit.Wiener Huren wurden Sozialfälle und „alte“ Wiener Strizzis leben nun von der Sozialhilfe. Mit kleinen Nebenjobs wie Betrügereien, halten sie sich über Wasser….
Statt dem schwarzen Mercedes fahren sie nun schwarz mit den Öffis. Und Kreuzer? Ein Don Quijote der Moderne. Er kämpft gegen etwas, das an einen Kampf gegen Stechmücken erinnert (oder an Windmühlen): Geheimprostitution, weil die Puffs vergammeln. Es sind aber nicht nur „Deckellose (Kontrollkarte) Mädchen“, die nicht mehr als „Befehlsempfängerinnen“ unter der „Peitsche“ eines „Koberer`s“ oder Kellner`s stehen wollen….
Der Strich ist tot, es lebe die Prostitution!
Ich wünsche Fredi, dem „Relikt“ der Wiener Unterwelt, wirklich alles Gute, aber auch mein Wunsch ist so Sinnlos wie ein Gebet an einen Gott, der Gebete und Wünsche geflissentlich überhört.
weiteres über das Rotlicht:
Alfred Kreuzer in nun Boss-Stellvertreter am Gürtel
Harry Hauke, Alfred Kreuzer,
Alfred Kreuzer, ehemaliger Millionär
Aus Fredi`s nostalgischen Glanzzeiten: Angriff aus dem Osten (Teil 1):

ATV: Der Wiener Gürtel

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Über strichfilosof

Ex-Zuhälter, Ex-Dealer, Ex-Ein- und Ausbrecher, Ex-Knacki, Ex-Artist. Lebte über 12 Jahre in Spanien an der Costa Blanca, nun in Kärnten (A) Heute unbescholten und seit 1993 straffrei. Manche werden vielleicht sagen: Einmal Aussenseiter, immer Aussenseiter...
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3 Antworten zu Der "schöne Fredi" Kreuzer, das letzte Wiener Gürtel-Kind"!

  1. Erich schreibt:

    Lebensnaher Beitrag. Aber wird der MJO nicht sauer werden, wenn Du in seinem Revier wilderst?

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  2. Scheinbar hat er die Aktualität unterschätzt. Aber „Konkurrenz“ belebt das „Geschäft“ und MJO schweigt schon einige Tage auf seinen Seiten…
    Ich finde es ehrlich schade. Dabei nannte er seine Seite früher „Galerie“, und Fredi Kreuzer ist ein echter Galerist.

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  3. Anonymous schreibt:

    Er ist ein Lakai von ausländischen Bossen und kann als Marionette froh sein, noch in einem (Neben-) Amterl zu „agieren“ zu dürfen, um wenigstens finanziell überleben zu können….

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