1 Woche Urlaub in Berlin, Hotel Berliner (Hinter) Hof…






Meiner Freundin Ruth (Verlobte, Geliebte, Sex-Gespielin, Putzfrau, Muse oder Tochterersatz. Auch so etwas ähnliches wie Ehefrau oder Altenpflegerin könnte stimmen. Wählen Sie einfach eine Kategorie, werter Leser) und mir ging Denia(Spanien) (wieder einmal) am verschwitzten Arsch vorbei: Brutale Hitze, zu viele Touristen der Kategorie Hartz und Ryan-Air, und zu viele Kakerlaken…
Also auf mit dem Billigflieger (Naja, bei 524 Euronen auch nicht gerade ein Schnäppchen) Air-Berlin nach Berlin.
Vorher hatten wir (auch nach den guten Bewertungen bei „booking.com“) das Hotel „Berliner Hof“ gebucht. Ich glaubte auch ein vier Sterne Hotel zu buchen, da ich bei „booking.com“ diese Kategorie eingab. Dann nur die guten Bewertungen gelesen, davon beeindruckt gewesen und gebucht! Zu schnell geschossen, obwohl ich kein Preuße bin…
Mit Vorauszahlung (keine Chance auf Stornierung) schmissen wir ca. 468 Euros in den Rachen der Hotel-Kette. Den Bericht darüber und meine Bewertung über den „Berliner (Hinter) Hof“ können Sie hier nachverfolgen.
Schön war es, bei kühleren Temperaturen des Nachts ohne Klimaanlage (Das Hotel hat auch keine) wieder ganz gut schlafen zu können. Natürlich bei offenen Fenster und immer wieder von Motorengeheul, kreischenden Teenagern, besoffenen Loosern, oder türkischen Macho-Gehabe aufgeschreckt.
Nun aber das Positive: Wir suchten uns vier Vegetarische Lokale zum „schlemmen“ aus dem Internet und wurden in Berlin Kreuzberg gleich mit drei Restaurants fündig. (Den Rest auf der Liste suchten wir aus Zeitmangel und leichter Fliegen-Phobie nicht mehr auf)
Also: Alle waren günstig, alle Speisen waren lecker (auf weanerisch: Da rinnt einem das „Tränserl-Pur“ owe) ABER. Überall Fliegen, die Toiletten an der Schmerzgrenze, kein Service, die Tische wurden nicht gereinigt. Fazit: Auch nicht das gelbe vom Ei.
Also verzehrten wir, mit schlechten Gewissen, aber Hunger) auch zwei mal einen „Veggie-Burger“ beim „alten“ Mac, dem Rinder und Umwelt-Killer….
Die Woche verbrachten wir viel in Friedrichshain und Kreuzberg. Die „Anreise“ zu den Lokalen betrug im Schnitt 45 Minuten. Da die BVG scheinbar auch sehr sparsam oder fast Pleite ist, sind die längeren Wartezeiten auf diverse Busse nicht eingerechnet. Nach unseren schon sehr zahlreichen Besuchen in Berlin, fuhren wir am Brandenburger Tor, dem Reichstag oder dem Schloss Bellevue, einfach vorbei. Wie die asiatischen Touristen, die gleich vom Bus aus fotografierten. Im Schloß war leider niemand. Die Vorhänge alle zu.
War ja auch niemand „daham“, also niemand zu Hause. Der „alte, deutsche Ober-Daddy Wulff“ verweilte ja auf Mallorca. Die TV-Serie von RTL, „Goodby Deutschland“ wird bald darüber berichten: Wulff zu Gast bei Daniela Katzenberger!
Außerdem wäre er auf unseren Besuch ja nicht vorbereitet gewesen. Er ist ja eigentlich nicht alt, aber seine Ansichten um so mehr)
Zwei Nächte blieb ich im Lokal „Gecco“ (Rankestraße 3, gleich beim Kurfürstendamm) hängen. Ich soff das „versäumte“ der letzten Monate nach. Gutes Bier, Super Coctails, das freundlichste Personal, (und auch Gäste) das ich seit langen kennen gelernt habe: Linda & Marcin,
Die letzte Nacht verbrachten wir in der gemütlichen Kneipe, statt sich auszuschlafen. Aber Dank Sami, dem Taxler (und Gast des Lokals) wurden wir unausgeschlafen und zu einem Vernünftigen Preis zum Mini-Flughafen Berlin-Tegel gebracht. (Er könnte auch in der Lilliput-Stadt „Minimundus“ (Klagenfurt) untergebracht werden)
Das „Sahne-Häubchen“ meines Berlin-Besuchs war das Treffen mit Alexander Loitsch, der einst mein Lied „Woarst a Kapitel in mein Leben“ komponierte und nun in Berlin als Musik-Produzent arbeitet..
Auf Wiedersehen, Berlin!
Fotos:
oben, links: Rabak beim vegetarischen Burger „vertilgen“…
oben, rechts: Der fantastische Eingang des Hotels Berliner Hof…
2.Reihe: links: Freddy mit Alexander M. Loitsch, Wiener Produzent, lebt und arbeitet in Berlin
2.Reihe: rechts:Linda, „Gecco“
unten, links : Freddy & Marcin, ebenfalls „Gecco“
unten, rechts: Das Lokal „Gecco“, Berlin

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Über strichfilosof

Ex-Zuhälter, Ex-Dealer, Ex-Ein- und Ausbrecher, Ex-Knacki, Ex-Artist. Lebte über 12 Jahre in Spanien an der Costa Blanca, nun in Kärnten (A) Heute unbescholten und seit 1993 straffrei. Manche werden vielleicht sagen: Einmal Aussenseiter, immer Aussenseiter...
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2 Antworten zu 1 Woche Urlaub in Berlin, Hotel Berliner (Hinter) Hof…

  1. Anonymous schreibt:

    Hmm .. netter Reisebericht mit schön, treffender Einleitung zur Partner“schafft“sbeschreibung. Klasse Typ diese Linda … Maaannnnn, bring doch sowas mal mit. Hier muss unbedingt Frischfleisch her!!! Nur alte (auch geistig alte) Rentner und aufdringliche Spanierinnen mit wenig Charme, sowie kratzender, valencianischer Stimme.

    Moreflash

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  2. Hallo Moreflash,
    Da hättest auch die andere Kellnerin sehen sollen 😉

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