„Kavaliersdelikt“ Raub und ein fast echtes Wunder!

Vor kurzer Zeit fragte dieser Blog ob Raub ein Kavaliersdelikt sei. Heute verstärkte sich diese Annahme, denn in der KRONE ist zu lesen, dass ein Bettler in Krems mit einer Krücke (die er gar nicht als Geh- sonder als Bettelhilfe und vielleicht als Waffe benötigte) einen 66jährigen Passanten niederschlug.

Im weiteren Verlauf wurde die wertvolle Uhr des Mannes, der den Bettler mit seinem Handy fotografierte, geraubt.
Beteiligt waren drei (!) rumänische Männer und zwei Frauen, die nun in St.Pölten kurz festgenommen wurden. Früher bezeichnete man solche „Vereinigungen“ als „Bande“ oder „Gang“, heute ist dies laut Medien und Polizeiaussendungen eine „Bettlergruppe“.
So lese ich unter anderen von einem echten „Wunder“, mit dem sich die Kirche beschäftigen sollte:

„Zeugin sah „Gehbehinderten“ ohne Krücken flüchten“ lese ich in auf KRONE.at und weiter: Die drei Männer und zwei Frauen – alle in Rumänien wohnhaft -wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Krems auf freiem Fuß angezeigt…..

Die wertvolle Uhr des Pensionisten ist im östlichen Nirwana verschwunden und die „Bettlergruppe“ (mit Auto unterwegs!) darf weiter unbehelligt ihre „Tournee“ durch Österreich fortsetzen.
Sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen (was ich nicht glaube, wie wahrscheinlich auch die Staatsanwaltschaft) werden diese in Österreich stark benötigten und bestens ausgebildeten „Fach-BettlerInnen“, die natürlich nichts stehlen oder rauben, „sicher“ zur Verhandlung kommen und jammernd ihre Unschuld beweisen….
Da wurde ja nicht einmal darüber (wahrscheinlich in der notwendigen „Eile“) nachgedacht, ob nicht doch ein Verdacht auf das Kapitalverbrechen Raub bestünde. Ebenfalls ob nicht der Haftgrund Flucht- Verdunkelungs- oder Wiederholungsgefahr gegeben sei. Schließlich ist die Uhr noch immer verschwunden. Aber wie im Header angedeutet: Raub verkommt schön langsam zum „läppischen Kavaliersdelikt“ einer etwas anderen, aufklärungsbedürftigen Kultur, die unser Verständnis und Milde benötigt…
Der wie durch ein Wundere „genesene“ Rumäne meinte übrigens bei der Einvernahme durch die Polizei, er fühlte sich durch das fotografieren des Opfers „provoziert“. Hoffentlich nicht auch von der nächsten Alarmanlage vor einer Bank oder Haus, teuren Schmuck in einer Auslage?
Auch andere Männer fühlen sich oft in ihren religiösen Gefühlen provoziert:  Durch allzu freizügige Kleidung von ungläubigen und geschminkten, dazu auch noch rauchenden und Alkohol trinkenden Frauen und Mädchen.
Dazu wieder einmal eine heutige Schlagzeile (ebenfalls KRONE.at):
Frau in Klagenfurt betäubt und vergewaltigt
Die drei Verdächtigen „wieder einmal ohne Namen“ sollen (wie lange eigentlich?) in Haft sein….
Ich glaube, die FPÖ muss vor dem EU-Wahlkampf gar keine Wahlplakate mehr plakatieren, die namenlosen „Wahlhelfer“ werden für Spitzenergebnisse sorgen….
PS: Auch ich fühle mich betroffen, wenn jede Woche ein oder zweimal BettlerInnen an der Haustür klingeln und will meine Kritik am Personenverkehr und Religionen im gesamten nicht als rechtslastig sehen! Denn ganz Rechte wollen auch Atheisten, No-Nationalisten und Freidenker, die nicht homophob oder im gesamten ausländerfreundlich sind, auch nicht besonders)
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Über strichfilosof

Ex-Zuhälter, Ex-Dealer, Ex-Ein- und Ausbrecher, Ex-Knacki, Ex-Artist. Lebte über 12 Jahre in Spanien an der Costa Blanca, nun in Kärnten (A) Heute unbescholten und seit 1993 straffrei. Manche werden vielleicht sagen: Einmal Aussenseiter, immer Aussenseiter...
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