Ein Cabalier (no Cavalier) und die Bundeshymne

Dieser Sänger war mir eigentlich nie sympathisch und wurde es auch nicht durch sein provokantes Absingen der öst. Hymne beim (für mich unnötigen) Formel1 Rennen in Zeltweg. Er „löschte“ in Eigenregie die „großen Töchter“ aus dem Text und sang nur von „großen Söhnen“.

Ein Aufschrei ging durchs Land. Konservative und Rechte jubelten dem Lederhosen-Rocker plötzlich zu und sorgten für einigen Wirbel in den Medien. Politiker äußerten sich,  und der Ruf nach einer Volksbefragung wurde laut: Mit „Töchter“ oder ohne! Es war, nach Ansicht des „unautorisierten Amtes“ eine wohl durchdachte PR-Action des Sängers, nicht mehr und nicht weniger! Der Mann bekam plötzlich heftigen Zuspruch von Leuten, die ihn auch nicht mochten. (Sei es als Sänger oder Mensch)

Herr Andreas Cabalier, auch mir gefällt dieser Zusatz „Töchter“ nicht besonders, aber nur weil das „dazugeflickte“ Wort den gewohnten Rhythmus der Melodie etwas zusetzt. Doch ich finde, dass in einer Zeit, in der Frauen noch immer dem Mann untergeordnet werden, dieses eine Wort „Töchter“ seinen berechtigten Platz in der Hymne auf Österreich hat und vielleicht auch eine Signalwirkung bewirkt!

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Über strichfilosof

Ex-Zuhälter, Ex-Dealer, Ex-Ein- und Ausbrecher, Ex-Knacki, Ex-Artist. Lebte über 12 Jahre in Spanien an der Costa Blanca, nun in Kärnten (A) Heute unbescholten und seit 1993 straffrei. Manche werden vielleicht sagen: Einmal Aussenseiter, immer Aussenseiter...
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