Costa-Blanca, „Hausmeister-Strand“ der Spanier und Desparados…

„Super“, im Land der Orangen und Zitronen gibt es auf einheimischen Tellern täglich:

Antibiotika, Pestizide und sämtliche E´s, (Emulgatoren) die verzeichnet sind, werden täglich reichlich auf Spaniens Tellern serviert. Dazu Gen-manpulierte Zutaten: einfach lecker!  Besonders in so kleinen Kaff `s wie in Denia an der Costa-Blanca. Wo noch viele Restaurante-Chef´s noch persönlich bei ALDI oder LIDL einkaufen! Fast unter dem Motto: Das Billigste ist gut genug für unsere Gäste!! Soja-Sauce, die nicht aus Gen-manipulierten Anbau stammt? Kein Thema! Ebenso Obst, das geschmacklos und abgepackt in den Regalen liegt, und dem man nach dem auspacken beim schnellen altern praktisch zusehen kann! Büffel-Mozarella? Man muss ihn oft in mehreren Läden suchen. Frische Kräuter wie Basilikum, Dille oder Schnittlauch? Scheinbar Mangelware, denn die vergammeln verpackt (ohne Ablaufdatum) ebenfalls sauteuer, in den Regalen. In Denia gibt es (fast) keine Feinkostläden. Und wenn, dann werden spanische „Leckerbissen“ wie Schinken, Käse und Olivenöle angeboten. Aber überall stehen sehr viele Dosen herum….

Praktisch für den Laden, man braucht nichts wegschmeissen…

Weißer Trüffel? Beluga-Kaviar? frischer Hummer? Brauchen diese „Gourmet-Prolos“ scheinbar nicht. Gibt ja um horrendes Geld in wenigen Läden billiges Olivenöl mit teuren Trüffel-Aroma…..

Kalt gepresstes, echtes Kürbis-Kernöl aus der Steiermark? Billige Imitationen, relativ teuer. Nicht einmal einen Himbeer-Saft gibt es in dieser kulinarischen Wüste. Das Angebot für Vegetarier, die nicht nur Körnderln oder Salat essen? In einigen „Kräuter-Läden“ gibt es Aufstriche, und vegetarische Würste, die grauenhaft schmecken….

Zum Glück verreise ich fast alle Monate, um mich in Deutschland oder Österreich „einzudecken“. In Javea gibt es wenigstens „ICELAND“, eine britische Supermarkt-Kette. Dort bekomme ich schmackhaftes vegetarisches „Hühner-Filet“, Bratwürste, die auch danach schmecken (und riechen!) und auch „Hackfleisch“ aus veganer Herstellung….

Man erkennt auch an den Meinungen in diversen Foren zu den kulinarischen Zuständen hier an der „Hausmeister-Küste“ die „Qualität“ der deutschen Zuwanderer. Keine Kritik, dafür hat man ja die Sonne, das Meer, und natürlich ihre „spanischen Freunde“….

Ich bin 10 Jahre hier: Muss kochen, um mich halbwegs gesund zu ernähren. Habe auch keine „spanischen“ Freunde, weil ich für diese Provinzler ein  „Extranjero“ bin und bleibe und den provinziellen Vollkoffern und Ex-Bauern oder Fischern viel Geld in den gierigen Rachen geschoben habe und nun nicht bereit bin, ihrem „Macho-Verhalten“ Tribut zu zollen und vielleicht als erster zu grüßen….

Von meiner Frau, wenigstens Fachärztin, die nicht hier her zog um Geld zu verdienen (wie 98% der Zuwanderer im erwerbstätigen Alter) sondern nur zu entspannen. Denn ein guter Arzt oder Fachmann in einem gesuchten Job in D oder Ö hat es nicht notwendig in so ein Kaff zu ziehen, und dort um weniger Geld zu arbeiten. Sie wurde von den „netten“ Valencianern (und deutschen Zuwanderern) gemobbt und beneidet. Da wartete der Señor (Absatz)Vertreter oder die gelernte deutsche „Fach-Putzfrau“ oder „Sub-Makler“ auf den Gruß und sprachen grundsätzlich meine Frau per „Du“ an….

Sie vereinsamte hier, begann zu trinken und brachte sich um….

Jene Deutschen, die Spanier als „Freunde“ haben, empfehle ich mit dem Wort „Freund“ manierlicher umzugehen. Entweder sind die Freunde auch nicht aus der Provinz Valencia, sondern aus Madrid oder Inland und haben einen Zweit-Wohnsitz an der Küste. Oder sie haben einen finanziellen Vorteil durch die Bekanntschaft (Pardon, natürlich „Freundschaft“) Nun las ich im Costa-Blanca-Forum dass sich Leute beschwerten, dass es keine mehrsprachige Ankündigungen von „kulturellen“ Veranstaltungen gäbe. Oft nicht einmal auf spanisch, sondern nur in Valenciano…

(Auch wenn man spanisch spricht, sie erwidern mit dem „Eingeborenen-Dialekt“. Außer, sie wittern ein Geschäft.)

Nun ist es einmal fraglich, welche „Kultur“ hier angeboten wird? Sicher nicht jene, die sich ein Mensch mitecht  kulturellen Interesse wünscht. Kein Star, höchstens ein Valencianisches „Talenterl“ klimpert oder singt in den „Kultur-Einrichtungen“ an der Küste (ausgenommen Valencia)

Es ist eigentlich so, als wenn ein Mann (Frau) von Welt statt in die Oper in voller Montur ins Kasperl-Theater ginge. Oder ein Gourmet statt in einen „Esstempel“ eine heruntergekommene Imbiss-Stube mit vergammelten Würsten bewusst und aus Gusto besuchen würde…

Vor kurzem besuchte ich mit meiner Lebensgefährtin im „EROSKI“  einen ziemlich neu geöffneten Bio-Laden. (Ein anderer, in der Stadt, ging erst vor kurzen in Konkurs) In der Hoffnung, vegetarische Spezialitäten zu bekommen….

Vergeblich! Auch sie scheint zu resignieren und meinte Kopf und Achselschüttelnd: „Die Spanier kaufen so etwas nicht…“ Ob es die nette Dame (geborene Französin) und ihren Laden in einigen Monaten noch geben wird? Dort kaufte ich (es gab gerade eine Lieferung von Obst und Gemüse, das man in Supermarkt-Regalen oder in der Markthalle suchen kann!) herrliches Gemüse ein!

Noch ein Beispiel von der Impertinenz der Valencianer (Spanier?) In keinem Amt, in keinem Spital oder anderen öffentlichen Einrichtungen liegen Informationen auf Deutsch oder Englisch auf! Oft nicht einmal auf Spanisch!

Warum ich nicht weg ziehe? Ich will die mit Video-Überwachung und Alarm-Einrichtungen gesicherteWohnung (es gibt mir etwas zu viele Überfälle hier, aber nicht unbedingt nur von Spaniern) nicht verkaufen oder vermieten. Bei einem Verkauf würde ich zu viel Geld verlieren, es gibt ja genug „Auswahl“ an leerstehenden Häusern und Wohnungen, an denen manche Blutsauger wie Makler, noch mitverdienen wollen. Vermieten? An Loser, die ihre Heimat „auf gut Glück verlassen haben und mit wenig Verstand und noch weniger Geld nach Spanien kommen?  Die vielleicht auf der Flucht vor Gläubigern in der Heimat hier stranden…? An Mietvandalen, die nicht zahlen wollen, aber die Wohnung zu einer Müllhalde umkonstruieren?

In beiden Fällen würde ich erhebliche Einbußen erleiden aber Anwälte Geld verdienen. Ich wurde zuletzt bei der Erbschaftssteuer von meinem Anwalt über den leeren Tisch gezogen…

Aber zum Glück kann ich es mir noch leisten, immer wieder weg zu fahren oder fliegen…

Das sind kritische Zeilen, wie der „Rentnerstadl“, aber ich wäre froh gewesen und hätte mir viel erspart, wenn ich vor 10 Jahren solche Zeilen gelesen hätte. Die meisten „Zufriedenen“, die hier alles „loben“ haben sich schon damit abgefunden und leben im „spanischen Trott“…

Hier einige Links von mir zum Thema „nur nicht auswandern nach Spanien“ und das Forum in deutscher Sprache:

http://daskaff.wordpress.com/

http://www.costa-blanca-forum.de/

PS: Ich bin seit 2012 weggezogen, wieder zurück ins kalte Österreich. Aber ich fahre nun als Urlauber ganz gerne wieder nach Spanien, auch an die Costa Blanca…..

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